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Revierleiterin / Ansprechpartnerin

Frau E. Sans
e.sans@tierheim-koeln-zollstock.de

Bianca

Tier IDK 335/17
RasseEKH
Alterca. 2011
Farbeschwarz
Geschlechtweiblich (vermutlich kastriert)
Chipja
getestetja

Besondere Anmerkung

Ürsprünglich Fundkatze, kam aus einer Tierarztpraxis ins Tierheim. Wurde jetzt nach ganz kurzer Vermittlungszeit zurück gegeben. Bianca ist Freigängerin!

Meine Geschichte

Ohhhhh.....es tat lange weh. EINEN Tag nur durfte ich vor einiger Zeit in einem neuen Zuhause verbringen. Es war doch alles so neu. ENDLICH, so dachte ich, hatte ich ein Zuhause. Vor Aufregung und Unsicherheit reagierte ich, statt auf das Katzenklo zu gehen, unsauber. Das hatte zur Folge, dass ich von einer Katzenpflegerin aus dem Tierheim wieder zurückgeholt werden musste. Nein, man kann keinen Menschen zwingen, sich in etwas Geduld zu üben. Jeder Anfang aber ist schwer, für BEIDE Seiten. Doch besonders, so empfand ich, für MICH, die ich ja sehr traurig und zurückgezogen im Tierheim lebte. DAS hatte die Dame ja auch angemerkt, als sie mich, bevor es zur Vermittlung kam, erstmals sah. "Die Katze sieht aber unglücklich aus", sagte sie. Ich hatte sicher bisher kein fröhliches Leben. Bei meinem Ersteinzug ins Tierheim kam ich ja mit einem Kater zusammen an. Wir waren gemeinsam in eine Lebendfalle gegangen, ohne tatsächlich zueinander zu gehören. DER Glückliche wurde alsbald von seinem Halter wieder abgeholt. ICH, die scheue Bianca, musste bleiben. Nachdem ich dieses verünglückte KURZERLEBNIS hatte, in ein Zuhause "schnüffeln" zu können, habe ich mich NOCH mehr zurück gezogen. Lebte bis vor einiger Zeit in einem Gehege außen auf einem Dachbalken, auch des nachts. Es war mir sehr kalt, doch ich war durch NICHTS zu bewegen, mich von dort aus ins Warme zu begeben. Sie mussten mich, um mich aus der Kälte zu holen, schon mit Nachdruck herunterholen. JETZT wohne ich in einem kleinen warmen Raum mit anderen Katzen. Wir alle haben mit uns selbst genug zu tun. Lange Zeit noch habe ich innerlich weinen müssen, vermittelte nach außen den Eindruck von Abschottung. Ich wusste insgeheim, dass ich mir damit alle Chancen verbaute. Ich kam nicht dagegen an. Bis ein Durchbruch gelang. Ich konnte mit der angenommenen Hilfe von außen meinem Lebensschiff eine andere Richtung geben. Es fließt jetzt in ruhigen Gewässern, denn ich spüre, wie gut es tut, Hilfe und Zuwendung annehmen zu können.
WISST IHR, was meine Katzenkraulerin über mich gesagt hat? Sie meinte, ich würde große Fortschritte machen hinsichtlich meiner Anteilnahme an der "Außenwelt", sie sagte weiter, "hinter so viel bisheriger Abwehr steckt eine "süße" Katze".
Es wird doch noch `was mit mir/aus mir und ich stelle fest: LIEBE TUT GUUUUUT! Auf zwei neuen Bildern, die sie gemacht hat zeige ich, dass ich vornehm sogar von einem Löffel essen kann......