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Revierleiterin / Ansprechpartnerin

Frau E. Sans
e.sans@tierheim-koeln-zollstock.de

Charly

Tier ID881_S_21
RasseEKH
Alter1.1.2017
Farbegetigert
Geschlechtmännlich

Besondere Anmerkung

Abgabe wegen Befindlichkeitsstörungen von Charly. Er hat mehrmals angegriffen, hat Angst vor Geräuschen von Autos und läuft dann panisch durch die Wohnung, so dass er schon einmal gegen die Schranktüre lief. Charly erschreckt sich, obwohl man ihn anfangs schon hochheben konnte, vor Händen und Füßen. Er ist eine Wohnungskatze, bisher ohne Balkon, frißt nur "Dein Bestes" von DM. Charly wird vermittelt als EINZELKATER !!!!!!

Meine Geschichte

Ich bin Charly. Ich wurde aus einem schönen und liebevollen Zuhause nach hier gebracht. Schweren Herzens wurde ich abgegeben. Der Grund? Ich zeigte ein sehr wechselhaftes Verhalten, dass manchmal große Unsicherheit, ja, sogar Angst bei meinen Menschen ausgelöst hat, denn ich wurde vom Schmusebärchen ganz plötzlich zum heftigen Angriffstiger. Hatte ich Schmerzattacken, die mich in Sekundenschnelle überfielen? Es schien so, denn der Doc hier im Tierheim hat bei mir Struvitkristalle im Urin gefunden.
Auf einigen Fotos könnt ihr mich im Schmusemodus sehen.

Charlys bisherige Geschichte:
Er hatte zuvor zwei verschiedene Besitzer.
Und kam dann anschließend in dieses, sein erneutes Zuhause, weil die Vorbesitzerin schwer erkrankt war und ihn nicht mehr umsorgen konnte.
Während der Eingewöhnungszeit lag Charlie dauerhaft unter der Decke auf dem Bett und fauchte, wenn man sich zu sehr annäherte.
Die Anfangszeit war nicht ganz leicht, das hatte sich allerdings schnell gelegt.
Rasch hatte Charly akzeptiert, dass das Bett nicht sein Hoheitsgebiet war. Nachdem Charlie sich eingewöhnt hatte, kam sein
Schmusebedürfnis zum Vorschein. Oft hat er vor seinen Menschen miaut und Kuscheleinheiten gefordert. Das Schnurren kam dann auch sehr schnell. Die Wohnung lag im Erdgeschoß. In der Straße mit Pflastersteinen fuhren öfter mal die Autos vorbei. Diese waren
dementsprechend lauter und konnten gut in der Wohnung gehört werden. Charly ist dann öfter mal ängstlich weggelaufen.
Ähnlich ängstlich war Charly, wenn Menschen in den Hauseingang kamen. Aufgrund des Zufallens der Haustüre machte auch die Haustür dort Geräusche.
Charlys Bett und Kratzbaum waren in der Nähe der Wohnungstür. Öfter lief er dann schnell unter die Decke auf dem Bett.
In den Abendzeiten war es dann immer wieder zu beobachten, dass Charlie wild in der Wohnung umher lief. Dieser Vorgang
hielt 5-10 Minuten an. Dieses Verhalten wusste man nicht einzuordnen. Es führte teilweise zur Verunsicherung der Menschen.
Nach der Phase des wild seins war Charliy auch schnell wieder auf Kuschelkurs. Spielrunden mit Charly waren meistens nur von kurzer Dauer oder wurden von ihm aus abgelehnt.
Charly sucht nun, wenn er wieder *fit* ist, ein neues Zuhause für immer.

Und ich, Charly, erlebte jetzt etwas Mutmachendes. Ich zog um in ein Gehege. Noch etwas gewöhnungsbedürftig, doch es gibt mir wieder Hoffnung, zumindest in meinem Inneren.
Nach Außen zeige ich mich SO: DAS sagt die Zweibeinerin, die auch Katzenkraulerin genannt wird und die alle Katzen lieben:
*Charly *liegt versteckt im Kratzbaum und wenn ich ihn anspreche fängt er sofort an zu fauchen.*

Ha.....ICH, Charly, teile euch mit, dass ich mich ein paar Tage später aber endlich aus meinem Versteck hervorgetraut habe.
Für eine kurze Weile zwar, aber ich bin voller guter Hoffnung, dass ich das nun wiederholen werde !!!!!!
DAS bemerkte auch die liebe Katzenkraulerin B., SIE sagte:
*Ich habe mich heute in *Charly*'s Gehege auf den Boden gesetzt, ihn gerufen und siehe da - Charly hat sich aus seinem
Versteck getraut.
Obwohl er die Tierheimgeräusche gruselig findet, hat er das Außengehege inspiziert und mich ebenso.
Er ist ein großer "Bangeschesser", aber ein ganz entzückender. Charly braucht unbedingt ein wirklich ruhiges Zuhause.*

Eine Woche später:
*Charly wird mutiger, er kommt aus seinem Versteck, wenn ich oder eine Kollegin ihn rufen.
Er antwortet uns und kommt dann heraus. Ich merke Charly an, dass er noch sehr viel Angst hat.*