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Azrael

Tier ID269_F_19
RasseEKH
Alter1.1.2012
Farbeweiß grau getigert
Geschlechtmännlich (kastriert)
Chipja
getestetja

Besondere Anmerkung

Fundkatze; Azrael ist Fiv positiv getestet worden

Meine Geschichte

Ohweh, ohweh....WAS wird nun aus mir? Mit schwerem Herzen musste ich der für mich notwendigen und geliebten Freiheit lebewohl sagen, denn als Fiv positiv getestete Katze muss ich mich nun fernhalten von anderen Katzen, es sei denn, sie sind auch Fiv positv.
Bin ich deshalb vor die Türe gestzt worden?

Dieser Teil meiner Geschichte liegt nun eine Weile zurück. Wisst ihr noch, wie ich mich anfänglich verhielt? Ich sagte:

"Ich BIN eine Rakete. Ich habe die, die meinte, problemlos ein Foto von mir machen zu können, eines Besseren belehrt. Gab ich mich auf den ersten Blick bescheiden, sprintete ich dann wie ein geölter Blitz aus meiner Katzenhöhle und hechtete durch das Gehege, die Gitterstäbe rauf und runter. Ich dachte mir, wirst schon sehen, dass ich den Ausgang finde. Doch sie war clever, hielt mich unter "Lebensgefahr" an den Flanken fest, eine meiner Vorderpfoten hinge ja im Gitter, bis Hilfe kam, die meine Pfote von außen am Gitter mit einem Tuch lockerte und ich mit einem Satz zu Boden sprang und wieder in der Katzenhöhle verschwand. Befreiungsversuch gescheitert. So ein Mist aber auch."

Das war schon sehr schlimm für mich. Es hat sich bei mir jetzt aber eine kleine Entspannung ergeben. Nein, nein, ich bin noch nicht "handzahm", das werde ich sicher auch nie, jedoch habe ich mich von einem MENSCHEN anfassen lassen, streicheln lassen, von einer FRAU.....das gibt Hoffnung auf allen Seiten. Vielleicht gibt es auch dann einmal neue Bilder von mir.

....Und nun habe ich einen Kumpel ins Gehege bekommen. Auch so eine arme Socke, dessen "Freiheitsflügel" beschnitten wurden. Ich habe beschlossen, mich etwas um ihn zu kümmern, wenn er möchte.

Ein freundliche Menschenfrau hat mich besucht. Sie heißt A. und gehört hier zu den Katzenkraulerinnen. Sie sagte über mich:

*Azrael möchte sich am liebsten unsichtbar machen. Er liegt starr vor Angst auf der Kratztonne in seinem Räumchen und
bewegt sich keinen Zentimeter. Aber man kann ihm ein Leckerchen direkt vor die Nase legen, dieses frisst er dann auch,
sobald die Hand wieder weg ist. Und er lässt sich ganz vorsichtig am Köpfchen kraulen, mit einer Mischung aus Panik und
Wohlbefinden. An der Hand schnuppern
findet er so interessant, daß er ein paar Mal über die Finger leckt. Eine höhere Stimmlage scheint ihm Unbehagen zu bereiten,
da duckt er sich weg und brummt ein bisschen.*