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Berta zum Neujahrswunsch

Donnerstag 29. Dezember 2016

Tierisch viel Glück für das Jahr 2017!

Tipps für Silvester: Entspannt mit dem Haustier ins neue Jahr

Das Feuerwerk gehört für Viele wie selbstverständlich zu einer gelungenen Silvesterfeier dazu. Was die Meisten jedoch nicht beachten: Die Knallerei erschreckt Wild- und Haustiere in hohem Maße.
Der Krach ist besonders für Hunde und Katzen belastend, da sie ein wesentlich feineres Gehör haben als Menschen. Bei vielen Vierbeinern löst das Feuerwerk sogar Panik aus. Bereits einige Tage vor Silvester können Tierhalter Vorkehrungen treffen, damit auch die Tiere gut ins neue Jahr kommen.

Daher empfiehlt der Kölner Tierschutzverein von 1868 die Beachtung der folgenden Tipps zum Tierschutz:

  • Schaffen Sie in der Wohnung sichere, möglichst ruhige Rückzugsorte für Ihr Tier in einem Raum, der möglichst nicht direkt zur Straßenseite liegt.
  • Vogel- und Kleintierkäfige sollten weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden.
  • Jalousien, Türen und Fenster geschlossen halten, Licht und Radio einschalten.
  • Geraten die Tiere in Panik, so könnten Sie davonlaufen. Daher lassen Sie bitte Ihre Freigängerkatze schon Tage vor und nach dem Jahreswechsel nicht mehr raus, denn oft werden in den Tagen vor und nach Silvester Feuerwerkskörper gezündet. Führen Sie Ihren Hund in dieser Zeit an der Leine und sichern Sie ihn doppelt an Halsband und Geschirr – idealerweise sogar an einem Sicherheitsgeschirr mit drei Gurten. Vermeiden Sie in der Silvesternacht Spaziergänge kurz vor und nach 12 Uhr.
  • Meist ist es hilfreich, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen als souveräner „Rudelführer“ durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt.
  • Keinesfalls sollte man das Tier trösten, da es sich so in seiner Furcht nur bestätigt fühlt. Ihr Tier braucht jedoch Ihre Nähe, die ihm Sicherheit bietet. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Haustiere ablenken und die vermeintliche Stresssituation in eine entspannte Atmosphäre wandeln. Insgesamt hilft es den Tieren, wenn die übliche Tagesroutine eingehalten wird.

Wildtiere und Tiere auf Bauernhöfen
Ein Böllern in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung sollte tabu sein: denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern, die auf Weiden gehalten werden, besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.

Wie wäre es, wenn Sie sich in diesem Jahr das Geld für Knallkörper sparen oder es sogar an den Tierschutz spenden? Die Tiere würden es Ihnen danken!

Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein glückliches Jahr 2017!

Adventskranz

Donnerstag 22. Dezember 2016

Frohe Weihnachten wünscht das Tierheim Köln-Zollstock!

Das Tierheim bedankt sich im Namen unserer Tiere bei allen Freunden und Förderern für die Unterstützung in einem ereignisreichen Jahr und wünscht allen schöne und besinnliche Weihnachtstage!

Für alle Haustierbesitzer möchten wir auf einige Gefahrenpotenziale in der Weihnachtszeit hinweisen, um Ihnen und Ihren Tieren ein schönes und unfallfreies Weihnachtsfest zu ermöglichen.

Gefahren für Haustiere in der Weihnachtszeit:
Schützen Sie Ihr Tier!

Der Tannenbaum und Weihnachtsdeko

  • Achten Sie darauf, dass der Weihnachtsbaum auch dann nicht umkippen kann, wenn Ihr Tier einen Kletterversuch unternimmt. Stellen Sie den Baum möglichst in einer Zimmerecke auf und binden ihn an.
  • Tannennadeln enthalten ätherische Öle. Nimmt Ihr Haustier diese durch das Wasser im Christbaumständer oder durch das Zerkauen von Zweigen/Nadeln auf, könnte dies lebensgefährlich sein
  • Aufgepasst bei der Auswahl des Tannenbaumschmucks! Ihr Haustier weiß nicht, dass Tannenbaumschmuck kein Spielzeug ist. So kam es schon vor, dass Katzen Lametta fraßen oder Glasscherben von Glaskugeln herumlagen und eine Gefahr für Pfoten, Luftröhre und Darm der Tiere darstellten. Verwenden Sie lieber Plastik- oder Pappkugeln. Auch Strohsterne sind nett!
  • Flackernde Kerzen sind kein Spielzeug – aber woher soll ihre Katze oder ihr Hund das wissen? Lassen Sie Tiere nie mit Kerzen alleine im Zimmer – besser noch: Verwenden Sie LED Kerzen und Lichterketten!
  • Eine mögliche Gefahrenquelle sind auch Pflanzen wie Amaryllis, Weihnachtsstern, Stechpalmen, Christrosen oder Misteln. Diese enthalten für Haustiere giftige Substanzen und sollten daher außer Reichweite stehen.
  • Auf Duftöle und Schneespray sollten Tierhalter wegen giftiger Inhaltstoffe verzichten, denn Haustiere lecken durchaus daran.

Weihnachten – Zeit zum Schlemmen

  • Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Schlemmens. Schokolade, Kekse und andere Leckereien füllen den Weihnachtsteller und sind leider auch ein gefundenes Fressen für Ihr Haustier. Was viele nicht wissen: Schokolade ist giftig für Tiere, denn sie enthält Theobromin. Schon wenige Gramm Bitterschokolade können für einen Hund tödlich enden. Zu allem Unglück sind Süßigkeiten oft in Aluminiumpapier oder ähnliche Verpackungsmaterialien eingewickelt, die beim Verschlucken in den Magen und Darm des Tieres gelangen.
  • Das menschliche Weihnachtsessen riecht auch für Ihr Haustier unglaublich gut. Doch Essensreste enthalten viele Gewürze und in gekochtem Essen können Knochensplitter oder Gräten enthalten sein, die Ihr Haustier gefährden. Verzichten Sie also lieber darauf, Ihr Tier am Weihnachtsessen teilhaben zu lassen.
  • Was, wenn das Tier doch etwas gefressen hat? Viele Tierkliniken beraten Sie bereits telefonisch. Schildern Sie, was passiert ist bzw. fahren Sie ggf. unverzüglich zum Tierarzt. Weiterhin können Sie sich vorsorglich die Nummern der Giftzentralen: (Bonn: 0228 – 19 240 und München: 089/19 240) im Handy einspeichern. Die Notfallnummern der jeweils diensthabenden Tierärzte erfährt man hier: www.koelner-tieraerztenotdienst.de/index.

Gefahren auf dem Weihnachtsspaziergang

Auch beim Spaziergang im Schnee gilt es Vorsicht walten zu lassen:
Denn viele Hunde lieben es, in die Schneedecke zu beißen und einen Happen Schnee zu schlucken. Doch gelangt zu viel Schnee in den Magen-Darm-Trakt, so kann dies zu einer akuten Gastritis führen. Verschlimmert wird das Ganze noch, wenn sich Streusalz im Schnee befand. Das Salz verursacht ebenfalls eine Gastritis und kann in großen Mengen sogar noch schlimmeren Schaden anrichten.
Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Hund könnte viel Schnee (ggf. mit Streusalz) zu sich genommen haben und zeigt Unwohlsein an, fahren Sie unmittelbar zum Tierarzt. Ihr Tierarzt wird Ihrem Hund vermutlich u.a. Schonkost verordnen. Wir haben ein paar Tipps hierzu zusammengestellt. Achtung – dies ersetzt jedoch keinesfalls den Besuch beim Tierarzt! Sollte Ihr Tierarzt Ihnen andere Kost verordnet haben, halten Sie sich bitte an seine Tipps und Anweisungen.

  • Reis, körniger Frischkäse und gekochtes ungewürztes Hähnchenbrustfilet sind leicht verdaulich und schonen somit den Magen- und Darmtrakt.
  • Kamillentee wirkt beruhigend auf den Magen. Hat Ihr Hund länger nichts zu sich genommen, kann aufgelöster Traubenzucker im Kamillentee ihn zunächst mit ein paar Nährstoffen versorgen.

Geschenke für Ihre Vierbeiner

Wie wäre es mit Selbstgemachtem für Ihr Haustier?
Wir empfehlen Ihnen die beigefügten Rezepte:
Quark Kekse für Hunde
Leckerlies für Katzen
Oder den essbaren Adventskranz für Nagetiere aus Gemüse und Obst, den die neuen Halter unserer Kaninchen Mona und Lisa gebastelt haben.

Zudem zeigt das folgende von den Haltern mit Liebe gemachte Video über Mona und Lisa weitere tolle Anregungen und Bastelideen für Ihre Kaninchen:
Mona und Lisa im Glück

Nicht vergessen: Tiere selbst bitte nicht verschenken! Daher gibt es bei uns aus Tierschutzgründen auch den Vermittlungsstopp bis zum 06.01.2017. Adoptionen unserer Tiere sind danach wieder möglich.

Winter

Mittwoch 21. Dezember 2016

Unsere Feiertagsregelung

Über die Weihnachtstage und zum Jahreswechsel sind wir wie folgt geöffnet:

Das Konrad Adenauer Tierheim bleibt vom 24.12.16 bis 26.12.16, den 31.12.16 und den 01.01.17 für Besucher geschlossen!

Am 24.12.16, sowie der 26.12.16 und 01.01.2017 ist nur für
Hundeausführer von 9:30-12:00 geöffnet.

Am 25.12.16 und 31.12.2016 ist das Tierheim für Besucher und Hundeausführer geschlossen!

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest
und einen guten Start ins neue Jahr!

Die Tierheimleitung

Montag 12. Dezember 2016

Tiere gehören nicht als Geschenk unter den Weihnachtsbaum!!! Vermittlungsstopp im Tierheim Köln Zollstock

Allzu häufig musste unser Tierheim in der Vergangenheit leider unüberlegte tierische Weihnachtsgeschenke zu Jahresbeginn oder vermehrt auch zu den Sommerferien aufnehmen, wenn die Tiere ihren neuen Haltern lästig wurden.

„Um das Verschenken eines Tieres zu Weihnachten zu verhindern, verhängt das Konrad-Adenauer-Tierheim in Köln-Zollstock daher in der Weihnachtszeit aus Tierschutzgründen sogar einen Vermittlungsstopp vom 19. Dezember 2016 bis zum 06. Januar 2017“, sagt die Tierheimleitung Petra Gerigk.

Unser dringender Appell: Überlegen Sie sich die Anschaffung eines Haustieres genau und verschenken Sie nie ein Tier!
Eine Checkliste, welche Aspekte Sie vor der Anschaffung eines Tieres berücksichtigen sollten, findet man hier:
Infos

Gerade Tierfreunde verstehen, dass Lebewesen keine Geschenke sind!

Übrigens: Eine Patenschaft für einen unserer Tierheimbewohner ist eine tierfreundliche Alternative, die zudem den Tierschutz unterstützt! Informationen zur Patenschaft findet man hier:
Patenschaft

Freitag 25. November 2016

Tierpfleger(in) gesucht!

Tierpfleger(in) gesucht
Wir suchen für unser Tierheim eine(n) gelernten Tierpfleger(in) im Bereich Heim-und Pensionstierpflege.
Es handelt sich um eine Vollzeitstelle in Wechselschicht Früh-Spät-Nacht
Es wird ein monatliches Festgehalt gezahlt. Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Berufsausbildung als Tierpfleger im Bereich Heim-und Pensionstierpfleger,oder tiermedizinischer Fachangestellter sowie folgende Eigenschaften :
Sehr guter Umgang mit Tieren, Einfühlungsvermögen, physische und psychische Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Hohes Maß an Verantwortungsgefühl und Aufmerksamkeit,
Sozialkompetenz und Menschenkenntnis, Bereitschaft zur Sonn-und Feiertagsarbeit sowie der Arbeit in Wechselschicht, gute Kommunikation und ein repräsentatives Auftreten.

Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung schriftlich zu.

Mittwoch 23. November 2016

Veedels-Weihnachtsmarkt am Clodwigplatz

Auch dieses Jahr wird unser Tierheim berücksichtigt

Am Mittwoch, den 23.11.2016, wird der Weihnachtsmarkt auf dem Chlodwigplatz offiziell eröffnet.
Wir freuen uns, dass vom Veranstalter des Veedels-Advent in der Zeit von 19.00 bis 21.00 Uhr an diesem Tag für jeden verkauften Glühwein 1,50 € an unser Tierheim gespendet werden!
Unsere Bitte-hingehen-Glühwein trinken-Gutes tun!
Vielen Dank

Dienstag 22. November 2016

Tierisch viel los bei unserem 4. Adventsbazar

Am Samstag, den 19.11.2016 hatten wir unseren 4.Adventsbazar

Tierisch viel los bei unserem 4. Adventsbazar
Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher unseres Adventsbazars und die vielen lieben Spenden von Privat- und Geschäftsleuten. Ganz herzlichen Dank auch an alle fleißigen Helfer und Mitarbeiter, die uns bei der Vorbereitung und an diesem Tag tatkräftig unterstützt haben!
Neben leckerem Glühwein und schmackhaften Leckereien konnten die Besucher auf unserem Flohmarkt Geschenke sowohl für ihre Vierbeiner als auch für ihre zweibeinigen Freunde erwerben. Außerdem gab es selbstgebundene Kränze in tollen Kreationen. „Hundsgemein e.V.“ unterstützte uns mit dem Verkauf selbstgebackener Hundekekse.
Wir sind sehr stolz: Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt nun unseren Tierheimtieren zu Gute.
Bei Führungen über das Gelände gab es für die großen und kleinen Besucher spannende Einblicke zu entdecken. Interessierte Besucher konnten sich über die Heimtiere, deren Vermittlung sowie über die Haltungsbedingungen verschiedener Tierarten informieren.
Unsere Tierheimtiere haben auch einen Wunschbaum!
Dieser steht jetzt im Vermittlungsbüro, gerne können Sie einem unserer Tiere einen Wunsch erfüllen. Natürlich ist der größte aller Wünsche ein neues Zuhause! Aber für die Zwischenzeit bei uns ist eine Kleinigkeit vielleicht eine Verschönerung des Aufenthaltes.

Herzlichen Dank nochmals an alle Beteiligten für einen rundum gelungenen, gemütlichen Nachmittag.

Dienstag 15. November 2016

Adventsbazar 2016

Wir laden ein zu unserem Adventsbasar im Tierheim am 19.11.2016!!!

Liebe Tierfeunde,
am Samstag, den 19.11.2016 ab 14.00 Uhr freuen wir uns über Euren Besuch auf unserem Adventsbazar.
Das Tierheim bleibt an diesem Tag vormittags geschlossen, aber gerne können Sie dann am Nachmittag eine schöne Führung mit Frau Sans durch unser Tierheim machen.

Montag 07. November 2016

Sankt Martin: Deutscher Tierschutzbund gibt Tipps für ein tierfreundliches Fest

Das Martinsfest wir in diesen Tagen überall in Deutschland gefeiert. Neben den Martinsumzügen, selbstgebastelten Laternen und dem „Weckmann“ gehören auch das Martinsfeuer und der Gänsebraten zu den Traditionen des Festes.
Der Deutsche Tierschutzbund warnt davor, dass mit Feuer und Martinsgans oftmals großes Tierleid verbunden ist und gibt Tipps für ein tierfreundliches Martinsfest.

So sollte etwa das Brennmaterial für das Martinsfeuer erst kurz vorher auf- und unbedingt kurz vor dem Anzünden umgeschichtet werden, damit ihm keine im Reisig versteckten Wildtiere zum Opfer fallen. Da Martinsgänse zum größten Teil unter katastrophalen Bedingungen im Ausland gemästet werden, empfiehlt der Verband eine vegetarische oder vegane Alternative für das Festessen. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, sollte zumindest darauf achten, dass die Tiere aus artgerechter Haltung stammen.

Gänse stehen bei vielen Familien nicht erst zu Weihnachten, sondern schon zu Sankt Martin auf dem Festtagsspeiseplan. Derzeit stammen etwa 80 Prozent der Gänse aus Haltungen in Polen, Ungarn oder Tschechien. Die Tiere leben dort größtenteils dicht gedrängt in engen und dunklen Ställen, sie haben weder Auslauf ins Freie, noch Zugang zu einer Wasserstelle. Baden, Gründeln oder die wichtige Gefiederpflege sind nicht möglich. Die meisten der aus der Intensivhaltung stammenden Tiere sind völlig überzüchtet, damit sie in kürzester Zeit möglichst viel Fleisch ansetzen. Die Tiere sind eigentlich zu schwer für ihre Knochen. Knochendeformationen und Schmerzen können die Folge sein. Auch der Einsatz von Antibiotika ist gang und gäbe.

Intensivtierhaltung von Gänsen wird beschönigt
Um die Intensivtierhaltung zu verschleiern, werden Gänse im Handel mit zum Teil irreführenden Bezeichnungen, wie „vom Bauernhof” oder „Landkorngans” angeboten, die eine artgerechte Haltung suggerieren. Die Tierschützer fordern deshalb nicht nur ein Ende der tierquälerischen Haltungsbedingungen und verbindliche Gesetze zur Haltung von Gänsen, sondern auch ein Verbot von beschönigenden Bezeichnungen. Wer für sein Festtagsmenü nicht ganz auf Fleisch verzichten möchte, sollte auf die gesetzlich geschützten Kennzeichnungen achten. Die Bezeichnungen „Auslaufhaltung”, „bäuerliche Auslaufhaltung”, „bäuerliche Freilandhaltung”, „Bio-” ‚ oder „Ökogans” stehen für eine artgerechte Haltung der Tiere mit Auslauf.
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Martinsfeuer birgt Risiken für Wildtiere*
Das traditionelle Martinsfeuer birgt Risiken für viele Wildtiere. Bereits Wochen vor Sankt Martin werden große Reisighaufen aufgeschichtet, die vielen Kleintieren als Versteck und Rückzugsmöglichkeit dienen. Doch der vermeintlich sichere Unterschlupf wird für Igel, Mäuse oder Kröten schnell zu einer tödlichen Falle, sobald das Feuer entzündet wird. Daher rät der Deutsche Tierschutzbund allen, die nicht auf diese Tradition verzichten möchten, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Dazu gehört, das Material nicht zu lange liegen zu lassen und vor dem Abbrennen noch einmal umzuschichten, um den Tieren die Möglichkeit zur Flucht zu geben. Es reicht keinesfalls aus, nur am Brennmaterial zu rütteln, da sich viele Tiere aus Angst völlig ruhig verhalten und das vermeintlich sichere Versteck nicht verlassen.

Mittwoch 26. Oktober 2016

Kostenerstattung der Stadt wird missverstanden!

Kostenerstattung der Stadt wird missverstanden!
So sehr wir uns freuen, als Kölner Tierschutzverein und Tierheim Köln-Zollstock, ebenfalls das Tierheim in Köln-Dellbrück, mit der Stadt Köln einen neuen Vertrag zur Finanzierung abgeschlossen zu haben, so sehr wundern wir uns über viele Missverständnisse, die seitdem aufkommen und die teilweise sehr unscharfe Berichterstattung! Viele meinen, dass unser Tierheim durch die Kostenerstattung der Stadt nun sorgenfrei in die Zukunft blicken kann und bald überall goldene Wasserhähne zu finden sind. Dem ist absolut nicht so! Der Vertrag mit der Stadt regelt nicht mehr und nicht weniger die Erstattung der tatsächlich anfallenden Kosten für die Versorgung von Fundtieren und Tieren aus Sicherstellungen – also den Pfichtaufgaben der Stadt! Diesbezüglich waren wir in der Vergangenheit klar unterfinanziert und nun werden die Kosten mit spitzer Abrechnung je Tier je Tag erstattet. Alle anderen Kosten für Tiere aus privaten Abgaben, vor allem aber auch für die Sanierung des Tierheims, sind nach wie vor durch den Kölner Tierschutzverein aufzubringen. Wir bleiben also auf die Unterstützung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter und vor allem auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen!

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